Die Quadtour für zu Hause

Quad Urlaub

Quad fahren ist eine Leidenschaft. Doch wie kann das Erlebte länger bewahrt werden? Dank der neuen Videotechnik ist es kein Problem Sportvideos in guter Qualität zu erstellen, die schönsten Touren nochmals zu analysieren und mit anderen Liebhabern und Freunde zu teilen. Wir erklären euch hier, welches Equipment das Richtige ist und wie das Material einfach verarbeiten werden kann.

Sportvideos in Zeiten von GoPro

Es existieren unzählige Videos von faszinierenden Sportarten auf Plattformen wie YouTube und Vimeo. Extremsportarten können vor dem Rechner hautnah erlebt werden, der Betrachter fühlt sich als Teil des Geschehens. Begünstigt durch die technischen Entwicklungen der letzten Jahre sind nun Kameramodelle auf dem Markt, die zwar klein sind, in der Aufnahme aber eine hervorragende Qualität bringen. Die Bekannteste unter diesen Kameras ist die GoPro, entwickelt seit dem Jahre 2004 von Nick Woodman. Woodman, selbst Surfer, wollte spektakuläre Aufnahmen von seinem Hobby anfertigen. Die damalige Amateurtechnik hielt er jedoch zu Recht für mangelhaft und machte sich an die Entwicklung der GoPro, für die er ein enormes Marktpotenzial erahnte. Er sollte sich nicht irren. Seit 2004 sind Modelle des Unternehmens auf dem Markt, die wasserdicht, kleiner und robuster als aktuelle Kameramodelle sind und sich somit ausgezeichnet im Sportbereich einsetzten lassen. Seit diesem Jahr wurden die GoPros begeistert aufgenommen, durch zahlreiche Sportvideos bekannter und zum Standart der Szene. Im Jahr 2014 wurde GoPro als einer der besten Markenkanäle auf YouTube ausgezeichnet basierend auf Views, Comments und Shares. Das aktuelle Modell Hero 4 kostet circa 400 Euro und kann entweder durch einen Adapter direkt am Quad angebracht oder auf dem Helm fixiert werden. Möchte man eine günstigere Variante der Kamera, kann man ein früheres Modell wählen oder sich nach etwas Gebrauchtem umsehen. Der Preis des Einstiegmodells Hero liegt bei 120 Euro und bietet eine Videoauflösung von 1080p30 und 720p60.

Mit dem Quad auf Videotour

Wie kann nun die Technik für das Quad-Hobby genutzt werden? Die Anwendungsgebiete sind vielfältig. Als Tourtagebuch können Routen festgehalten und mit anderen Quadfahrern geteilt werden. Mithilfe dieser Videos kann die Community über Steckenabschnitte diskutieren, oder auf gefährliche Abschnitte hinweisen. In den Videos können ebenfalls die Beschaffenheit der Strecke und Schwierigkeitsgrad visualisiert werden. Auch im professionellen Bereich kommen Videoaufnahmen zum Einsatz. Tricks und Sprünge mit dem Quad werden gefilmt und generieren ein Portfolio des Fahrers. Dieses Material kann bei der Suche nach Sponsoren hilfreich sein. Die Videos werden ebenso für eine Fehleranalyse zur Verbesserung der Technik verwendet. Bei einem Wettkampf kann Filmmaterial von der Strecke den Fahrer unterstützen, sich die Route mit allen Besonderheiten einzuprägen. Veranstalter von Quadtouren nutzen Videos als Tool zur Promotion. Vor allem in Urlaubsregionen werden Videos von den Quadtouren an die Teilnehmer als Erinnerung verkauft. Jede Art von Quadvideo ist eine schöne Erinnerung an das Erlebnis und gleichzeitig ein klasse Geschenk für jede Gelegenheit.

Schritt für Schritt zum ersten Video

Quad KameraIst eine passende Kamera mit Adapter gefunden, steht dem ersten Video nichts mehr im Wege. Die Speicherkarte sollte geleert und die Batterien vollständig geladen sein. Bei längeren Touren empfiehlt es sich, einen Ersatz mit an Board zu haben. An welcher Stelle die Kamera befestigt wird, ist eine Sache der Erfahrung und des Geschmackes. Mehrere Kameras bedeuten mehrere Blickwinkel und so mehr Auswahl im Schnitt. Ist die Strecke matschig, verdreckt auch die Kamera mit der Zeit. Ebenfalls Wasserspritzer können die Aufnahmen unbrauchbar machen. Ein Brillenputztuch erleichtert eine schnelle Reinigung der Kameralinse. Nach der Tour wird das Material auf den Computer geladen und kann bearbeitet werden. Ein solides und vor allem benutzerfreundliches Schnittprogramm bietet der Hersteller Movavi zum Filme selber machen. Effekte, Übergänge und Titel können einfach in das Video eingefügt werden. Anschließend kann das fertige Video in die gängigsten Formate exportiert und mit Freunden und Bekannten geteilt werden.

Lust auf dein eigenes Quadvideo bekommen? Teile mit uns deinen Lieblingsclip. Wir freuen uns auf eure Erfahrungen.